Die Leber und der Zucker

Zuckerladung ins Blut, Leber und Bauchspeicheldrüse mit der Insulinproduktion arbeiten auf Hochtouren

Weihnachten ist laut Kalender vorbei. Aber für die, die Weihnachten verinnerlichen, ist es eigentlich jeden Tag, oder?

Ich möchte dir ein paar weitere Tipps geben, damit du wieder eine fröhliche Leber bekommst. In der letzten Info sprach ich die Zucker an. Es stimmt: Ganz viele Fettleber entstehen durch den Zuckerkonsum. Dieser betrifft vor allem Weißmehlprodukte, Süßigkeiten, Lebensmittel, in denen isolierte Glukose-Fruktose enthalten sind, bzw. genetisch, enzymatisch, schnell hergestellte billige Zucker. Leider ist seit 2017 die Menge, die für Fruktose/Fruchtzucker in Lebensmitteln in der EU erlaubt sind, von 5% auf beliebig angehoben worden. Gegen alle warnenden Stimmen von Diabetologen, Kinderärzten, etc. Die Zuckerlobby hat gewonnen.

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Es geht hier nicht um die natürliche Fruktose im Obst. Denn diese ist noch an andere Bestandteile wie Ballaststoffe, etc. gebunden. Allerdings ist ein reiner Fruchtsmoothie auch eine Herausforderung für die Leber, da sehr viel Fruchtzucker auf sie zukommt. Daher ist es besser, Obst zu kauen oder einen Fruchtsmoothie mit Gemüse zu mischen. Wenn du ein Lebensmittel hast, das du gerne magst und in dem Fruktose enthalten ist, wie in einem Eiweißshake, dann ist das eine übersichtliche Sache und die kann die Leber gut verkraften. Es geht hier um die unkontrollierten Mengen, die einfach so in sich hineingeschüttet werden. Ob es die Fruktose in der Wurst, in der Fertigsuppe, Pizza oder im Fertigkuchen, Keksen, Pralinen sind. Daher lege ich dir ans Herz:

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Schau auf die Inhaltsstoffe eines Lebensmittels. Selbst Agavendicksaft oder Ahornsirup sind reine Zucker, die belastend für die Leber sind. Backst du allerdings selbst und hast den Überblick, kannst du natürlich etwas davon verwenden. Aber in den gekauften Produkten ist es in größeren Mengen vorhanden. Warum? Weil süß Lust auf mehr macht und du dann solange davon isst, bis die Packung leer ist. Und dann beim nächsten Einkauf wieder zugreifst. Das ist das perfide an diesen Zuckern: Sie wandeln in der Leber die künstlichen, isolierten Zucker nicht nur in Fett um, sie blockieren auch noch dein Sättigungsgefühl. Es entstehen übrigens meines Wissens mehr Fettleber durch diese Zucker als durch Alkohol. Ich kenne das von der Rittersport Marzipan Schokolade: Ich kann Jahrelang vor einer sitzen und habe keine Probleme, sie nicht zu essen.

Habe ich aber ein Stück gegessen, zieht es meine Finger immer wieder zu ihr, bis der letzte Krümel innerhalb von höchstens einer halben Stunde weggefuttert ist.

Seit ich diese Tricks der Lebensmittelindustrie kenne, achte ich sehr darauf, was ich 1. kaufe und 2. wenn ich etwas gerne esse, in dem diese Zucker enthalten sind, dann stelle ich mich darauf ein, dass ich nur einen oder zwei Kekse esse und genieße sie. Bei der Marzipanschokolade schaffe ich es nicht, daher kaufe ich sie schon gar nicht und sie schmeckt mir auch nicht mehr. Außerdem kann ich für das Geld eine leckere Biopaprika kaufen.

Jetzt ist der Text doch wieder länger geworden, folgt also die nächsten Tage noch mehr zur Leber. Warum du oft Lust auf Snacks hast, verrate ich dir im nächsten Text.

Fazit: Du entscheidest bei jedem Einkauf und Bissen, was du nimmst. Ob du dir damit schadest oder dir gut tust. Sei freundlich zu deiner Leber.

Vermeide Weißmehlprodukte, zuckerhaltige Lebensmittel. Das alles kannst du auch in meinem Buch nachlesen.

Ich wünsche dir einen sonnigen Tag. Auch das entscheidest du mit deiner Einstellung. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

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