Demenz

 Teil 1 von 3

Aus aktuellem Anlass steht das Thema Demenz in den letzten Tagen wieder sehr im Vordergrund.
Wie viel leichter wäre das Leben bei den Betroffenen und Familien, wenn auch andere Entstehungsgesichtspunkte herangezogen werden würden oder wenigstens deren Ursachen ausgeschlossen werden. Und das auf eine ganz angenehme Weise. Denn die Ernährung spielt dabei eine ganz zentrale Rolle.
Es kann sein, dass gerade bei älteren Menschen noch selbst gekocht wird. Aber meist fehlen einfach die wichtigen Nährstoffe durch verkochten Essen, – auch bei Essen auf Rädern- , oftmals das Gleiche, Tier – und Brotlastig, ungünstige Kombinationen oder zu wenig Essen durch wenig Bewegung, wenig Appetit, schlecht sitzenden Zähnen oder schlechtem Sehen. Schwierigkeiten beim Einkaufen.
So spielen zum Beispiel die Aminosäuren Phenylalanin und Thyrosin eine wichtige zentrale Rolle.
Aminosäuren sind die Bausteine, aus denen das lebensnotwendige Eiweiß besteht. Von den erforderlichen 21 kann der Körper 8 nicht selbst herstellen und diese müssen daher täglich zu sich genommen werden. Aus den genannten Aminosäuren werden ebenfalls mit Folsäure und Vitamin B6, B12, Calcium, Kupfer, Eisen und anderen Faktoren aus der Nahrung das Dopamin und Acetylcholin gebildet. Diese Neurotransmitter sind für die Reiz-weiterleitung im Gehirn zwingend notwendig.

Als 2. fällt mir das Darmmikrobiom ein. Das immer besser erforschte große Gebiet zeigt auf, wie viele Erkrankungen mit einem nicht gut aufgestellten Darmmikrobiom einhergehen.
Das hat nichts mit der täglichen Verdauung zu tun. Sondern damit, wie vielfältig die Bakterienkultur auf der Darmwand aufgestellt ist. Je schlechter, einseitiger, ballaststofffreier, umso mehr können chronische Erkrankungen, unklare Entzündungen, Gelenkschmerzen, aber auch Depressionen, Parkinson und Demenz auftreten.

Als 3. überdenke man die Trinksituation. Warum trinken ältere Menschen oft zu wenig? Einmal, weil sie es vergessen zum anderen, wegen einer schwachen Blase? Viele sind verwirrt, weil sie einfach nicht genug Flüssigkeit haben, das Gehirn ist benebelt.

Es könnte ein Anfang sein, diese Ursachen zu beheben.
Dazu gebe ich Empfehlungen in Teil 3