Beantworte die folgenden 8 Fragen ehrlich – es gibt keine falschen Antworten.
Ich fühle mich oft körperlich angespannt (z. B. Nacken, Schultern, Rücken).
Ja
Manchmal
Nein
Ich schlafe schlecht ein oder wache nachts häufiger auf.
Ja
Manchmal
Nein
Ich fühle mich oft energielos oder ausgebrannt.
Ja
Manchmal
Nein
Ich habe wenig Lust auf Bewegung oder Unternehmungen.
Ja
Manchmal
Nein
Ich bin schnell gereizt oder ungeduldig.
Ja
Manchmal
Nein
Ich sitze täglich mehr als 6 Stunden ohne körperlichen Ausgleich.
Ja
Manchmal
Nein
Ich bewege mich regelmäßig (mindestens 3-mal pro Woche) zur Entspannung.
Nein
Selten
Ja
Ich bin beim Treppensteigen schnell kurzatmig oder aus der Puste.
Ja
Manchmal
Nein
✅ Auswertung:
Mehr als 4-mal „Ja“ oder bei Frage 7 ein „Nein“?
Dein Körper braucht dringend mehr Bewegung. Viele Anzeichen deuten darauf hin, dass Stress sich bereits auf dein Wohlbefinden auswirkt. Schon 20–30 Minuten Bewegung am Tag können helfen, den Druck zu senken und neue Energie zu gewinnen.
2–4-mal „Ja“ oder „Manchmal“?
Achte auf Warnsignale. Du bist anfällig für Stress. Bewegung kann dir helfen, besser damit umzugehen und körperlich wie seelisch im Gleichgewicht zu bleiben.
Weniger als 2-mal „Ja“ und Frage 7 mit „Ja“ beantwortet?
Gut gemacht! Du scheinst im Alltag schon für Ausgleich zu sorgen. Bleib dran – so schützt du dich langfristig vor Stressbelastungen.
Tipp zum Schluss:
Plane dir eine kleine Bewegungseinheit für morgen ein – 15 Minuten reichen. Wichtig ist: anfangen und dranbleiben.
Stress gehört heute für viele zum Alltag: Reizüberflutung, ständiger Termindruck und permanente Erreichbarkeit bringen Körper und Geist immer wieder an ihre Grenzen. Doch es gibt eine einfache, wirkungsvolle und zugleich motivierende Möglichkeit, um diesem Druck etwas entgegenzusetzen – Bewegung.
Stress ist eine natürliche Reaktion auf Herausforderungen. Unser Gehirn aktiviert in solchen Momenten die sogenannte Stressachse – ein Zusammenspiel von Hypothalamus, Hypophyse und Nebennieren. Das führt zur Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol:
Adrenalin sorgt für eine sofortige Reaktion: Das Herz schlägt schneller, die Atmung beschleunigt sich, die Muskeln spannen sich an – der Körper wird in Alarmbereitschaft versetzt.
Cortisol wirkt längerfristig, indem es Energie bereitstellt, das Immunsystem kurzfristig unterstützt und Entzündungen hemmt.
Wird Stress jedoch chronisch, bleibt der Cortisolspiegel dauerhaft erhöht – mit ernsthaften Folgen: Schlafprobleme, Bluthochdruck, Verdauungsbeschwerden, Muskelverspannungen und ein geschwächtes Immunsystem können die Folge sein.
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Bewegung als natürlicher Stresslöser
Regelmäßige körperliche Aktivität wirkt gezielt gegen diese negativen Auswirkungen. Schon einfache Formen wie Spazierengehen, Radfahren, Yoga oder Tanzen regen den Stoffwechsel an, verbessern die Sauerstoffversorgung und unterstützen den Abbau von Stresshormonen.
Dabei wird nicht nur mehr Energie verbraucht – auch Glückshormone wie Endorphine und Serotonin werden vermehrt ausgeschüttet. Das hebt die Stimmung und bringt Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht.
Zudem regt Bewegung im Freien die Bildung von Melatonin an – dem Hormon, das unseren Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert. Eine bessere Schlafqualität wiederum ist entscheidend für mehr Energie, Konzentration und Stressresistenz am nächsten Tag.
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Muskeln stärken – die körpereigene Apotheke aktivieren
Verspannungen in Nacken, Schultern oder Rücken sind klassische Stresssymptome. Gezielte Bewegung – ob Dehnung, Mobilisation oder Krafttraining – kann diese Spannungen lösen und das Gewebe entspannen.
Gleichzeitig wird Muskulatur aufgebaut und die Körperhaltung verbessert. Das steigert nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern stärkt auch das Selbstvertrauen: Ein kräftiger, stabiler Körper signalisiert dem Gehirn – „Ich bin widerstandsfähig“.
Auch Ausdauersport oder Stretching fördern die Durchblutung der Muskulatur, verbessern die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen und helfen, stressbedingte Abfallstoffe schneller abzutransportieren.
Regelmäßiges Training gleicht muskuläre Dysbalancen aus, die häufig durch Fehlhaltungen und Dauerstress entstehen.
Besonders im Alter sind kräftige Muskeln ein wichtiger Schutzfaktor – sie beugen Stürzen vor und schützen Knochen und Gelenke vor Verletzungen.
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Das richtige Maß finden – mit Freude statt Druck
Jede Form von Bewegung kann helfen, Stress abzubauen. Wichtig ist: Sie soll Freude machen. Denn nur wer gern aktiv ist, bleibt auch langfristig dabei. Ob Spaziergang, Gartenarbeit, Schwimmen oder Tanzen – suchen Sie sich das, was zu Ihnen passt.
Geben Sie neuen Aktivitäten eine echte Chance: Probieren Sie eine Bewegung drei bis vier Tage aus. Wenn sie nicht passt, wechseln Sie. Das Ziel ist nicht Perfektion, sondern Regelmäßigkeit und Wohlgefühl.
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📝 Stress-Check: Wie sehr brauchst du Bewegung als Ausgleich?
Beantworte die folgenden 7 Fragen ehrlich – es gibt keine falschen Antworten.
Ich fühle mich oft körperlich angespannt (z. B. Nacken, Schultern, Rücken).
Ja
Manchmal
Nein
Ich schlafe schlecht ein oder wache nachts häufiger auf.
Ja
Manchmal
Nein
Ich fühle mich oft energielos oder ausgebrannt.
Ja
Manchmal
Nein
Ich habe wenig Lust auf Bewegung oder Unternehmungen.
Ja
Manchmal
Nein
Ich bin schnell gereizt oder ungeduldig.
Ja
Manchmal
Nein
Ich sitze täglich mehr als 6 Stunden ohne körperlichen Ausgleich.
Ja
Manchmal
Nein
Ich bewege mich regelmäßig (mindestens 3-mal pro Woche) zur Entspannung.
Nein
Selten
Ja
✅ Auswertung:
Mehr als 4-mal „Ja“ oder bei Frage 7 ein „Nein“?
Dein Körper braucht dringend mehr Bewegung. Viele Anzeichen deuten darauf hin, dass Stress sich bereits auf dein Wohlbefinden auswirkt. Schon 20–30 Minuten Bewegung am Tag können helfen, den Druck zu senken und neue Energie zu gewinnen.
2–4-mal „Ja“ oder „Manchmal“?
Achte auf Warnsignale. Du bist anfällig für Stress. Bewegung kann dir helfen, besser damit umzugehen und körperlich wie seelisch im Gleichgewicht zu bleiben.
Weniger als 2-mal „Ja“ und Frage 7 mit „Ja“ beantwortet?
Gut gemacht! Du scheinst im Alltag schon für Ausgleich zu sorgen. Bleib dran – so schützt du dich langfristig vor Stressbelastungen.
Tipp zum Schluss:
Plane dir eine kleine Bewegungseinheit für morgen ein – 15 Minuten reichen. Wichtig ist: anfangen und dranbleiben.
Fazit
Bewegung ist weit mehr als Fitness – sie ist ein kraftvolles Mittel, um Körper, Geist und Hormonsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wer regelmäßig aktiv ist, stärkt nicht nur seine Muskeln, sondern auch seine innere Widerstandskraft. So entsteht mehr Energie, Gelassenheit und Lebensfreude – selbst im stressigen Alltag.
✅ Starte klein: 15–30 Minuten täglich reichen zu Beginn völlig aus. ✅ Finde deine Lieblingsbewegung – ob Gartenarbeit, Tanzen oder Walken. ✅ Bleib dran: Lieber regelmäßig kurz als selten lang trainieren. ✅ Wechsle ab: Kombiniere Ausdauer, Kraft und Dehnung. ✅ Genieße die Natur: Bewegung draußen wirkt doppelt entspannend. ✅ Hör auf deinen Körper – und nicht auf Leistungsdruck.
Quelle: Inspiriert durch einen Artikel in Reformhaus 3/2025
Sehstörungen sind mehr als nur eine Nebenerscheinung des Alltags. Sie können ein ernstes Warnsignal deines Körpers sein – besonders, wenn dein Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht gerät.
Viele Menschen merken gar nicht, dass sie an einem beginnenden Diabetes Typ 2 leiden – bis plötzlich die Augen nicht mehr mitspielen. Verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit oder das Gefühl, „wie durch einen Schleier“ zu schauen, können frühe Warnzeichen sein. Doch was hat der Blutzucker mit dem Sehen zu tun?
In diesem Artikel erfährst du:
Welche Sehstörungen bei Diabetes auftreten können
Warum gerade die Augen besonders empfindlich auf Blutzuckerschwankungen reagieren
Wie du Symptome richtig einordnest – und was du jetzt konkret tun kannst
Warum die Augen bei Diabetes betroffen sind
Unsere Augen sind extrem feine und empfindliche Organe. Besonders die Netzhaut (Retina) ist auf eine gute Durchblutung und stabile Nährstoffversorgung angewiesen. Genau das wird bei einem dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel zum Problem.
Wenn der Zucker im Blut zu lange zu hoch ist, verändert er die Gefäßwände – besonders die der kleinsten Blutgefäße. In der Netzhaut führt das zu sogenannten Mikroangiopathien – winzigen Schäden, die sich still und heimlich entwickeln. Erste Warnzeichen? Sehstörungen.
Frühzeichen: So können sich Sehstörungen bei Diabetes äußern
Auch ohne bekannte Diabetes-Diagnose kann dein Körper durch folgende Symptome auf ein Problem hinweisen:
Verschwommenes oder unscharfes Sehen
Wechselhafte Sehleistung – mal besser, mal schlechter
Flimmern, Punkte oder „Blitze“ im Sichtfeld
Schwierigkeiten beim Lesen oder beim Scharfstellen von Objekten
Lichtempfindlichkeit oder Augenbrennen
Diese Symptome werden oft falsch gedeutet – als Stress, Müdigkeit oder Bildschirm-Erschöpfung. Tatsächlich können sie frühe Anzeichen einer beginnenden diabetischen Retinopathie sein – selbst wenn du (noch) keine Diagnose hast.
Noch kein Diabetes – aber schon Anzeichen?
Typ-2-Diabetes entwickelt sich schleichend. Viele spüren lange keine klassischen Symptome – aber der erhöhte Blutzucker richtet im Körper bereits Schaden an. Nicht selten schickt zuerst der Augenarzt Menschen zum Abklären der Blutzuckerwerte. Die Augen gehören zu den ersten Organen, die betroffen sein können.
Besonders tückisch: Bereits leicht erhöhte Blutzuckerwerte – etwa im Bereich eines Prädiabetes – können solche Symptome auslösen. Aber: Der Blutzucker kann normal sein, obwohl die Zellen schon am Limit sind und sich auch eine Fettleber gebildet haben kann.
Wer rechtzeitig reagiert, kann die Entwicklung nicht nur aufhalten, sondern oft sogar rückgängig machen.
Warum du deine Augen regelmäßig checken lassen solltest
Ein Besuch beim Augenarzt ist bei Sehstörungen immer sinnvoll – gerade dann, wenn du häufig verschwommen siehst oder Lichtempfindlichkeit bemerkst. Die Netzhaut ist das Fenster zu deinem Stoffwechsel – und oft der Ort, an dem stille Veränderungen zuerst sichtbar werden.
Was du selbst tun kannst – Ernährung ist Schlüssel
Die gute Nachricht: Du kannst aktiv gegensteuern. Und zwar dort, wo es wirklich zählt – in deinem Alltag.
Ernährung und Bewegung an der frischen Luft spielen dabei eine zentrale Rolle. Bereits kleine Veränderungen können große Wirkung haben:
Mehr Gemüse, weniger Zucker: Damit stabilisierst du deinen Blutzucker nachhaltig.
Komplexe Kohlenhydrate statt Weißmehl: Sie lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen.
Bewusstes Essen, gute Fette: Reduziert Heißhunger und Überzuckerungen.
Bewegung als Bonus: Schon tägliche Spaziergänge helfen, den Zucker besser zu verwerten.
Besonders hilfreich: Eine professionelle Ernährungsberatung, die genau auf Ihren Lebensstil und Ihre Symptome eingeht – bevor eine Krankheit überhaupt entsteht. Prävention beginnt beim Teller – nicht beim Rezeptblock.
Eine Massage ist weit mehr als nur Entspannung. Sie fördert die Durchblutung, regt den Lymphfluss an und kann dadurch den Abtransport von Stoffwechselprodukten unterstützen. Auch der Blutzuckerspiegel kann durch gezielte Entspannung positiv beeinflusst werden – Stressreduktion wirkt sich unmittelbar auf viele Körperfunktionen aus. Eine Massage hilft, den Alltag loszulassen, tiefer zu atmen und im eigenen Körper wieder anzukommen. Gönnen Sie sich diese bewusste Auszeit – für mehr Balance, Leichtigkeit und Wohlbefinden.
“Wie soll ich positiv denken – mir geht es doch schlecht?“ Diese Frage ist absolut verständlich. Wenn der Körper nicht mitmacht, die Diagnose belastet oder der Alltag schwerfällt, scheint es oft kaum möglich, einfach „positiv zu denken“. Doch genau dann lohnt es sich, den eigenen Gedanken bewusst Aufmerksamkeit zu schenken – nicht, um sich etwas vorzumachen, sondern um sich selbst nicht zusätzlich zu erschöpfen.
Positiv denken heißt nicht, ständig fröhlich zu sein – sondern bewusst kleine, stärkende Gedanken zu wählen. Gedanken, die Hoffnung geben statt Druck. Sehen Sie sich um – sicher entdecken Sie scheinbar unwesentliche Dinge, für die Sie dankbar sein können, auch wenn es gerade schwerfällt. Dieser Fokus auf Dankbarkeit hilft, die Gedanken in eine stärkende Richtung zu lenken.
Vielleicht sagen Sie auch: „Ich denke doch positiv.“ Und das ist ein wichtiger Schritt – denn Ihre innere Haltung hat großen Einfluss auf Ihr Wohlbefinden. Gerade bei Herausforderungen wie Diabetes, Übergewicht oder anderen Erkrankungen kann bewusstes, positives Denken viel bewirken.
Es geht dabei nicht darum, etwas schönzureden, sondern darum, sich selbst zu stärken. Ich möchte Sie dabei unterstützen, Ihre eigene Kraft zu erkennen und neue Perspektiven für Ihren Lebensweg zu entdecken –
Viele (ältere) Menschen werden als dement eingestuft, weil sie Vieles vergessen und nicht mehr ganz klar denken können.
Nervenzelle mit Zellkern
Häufig wird bei (älteren) Menschen, die vergesslich werden oder geistig weniger klar erscheinen, vorschnell von „Demenz“ gesprochen. Doch oft liegen die Gründe nicht in einer angstmachenden Erkrankung, sondern in beeinflussbaren Lebensumständen.
Erkennst du dich vielleicht auch bei dem ein oder anderen Punkt? Der Grundstein für Demenz wird schon in jungen Jahren gelegt.
Hier sind die ersten Fragen und Faktoren meiner Beiträge, die berücksichtigt werden sollten:
1. Soziale Kontakte und emotionale Reize
Wie viel Ansprache haben (ältere) Menschen täglich? Isolation kann geistigen Abbau fördern.
Erleben sie Emotionen? Lachen, Freude und selbst Ärger aktivieren das Gehirn und fördern die mentale Fitness. Auch alltägliche Dinge wie Einkaufen ist ein Reiz.
2. Geistige Anregungen
Reichen Kreuzworträtsel und Talkshows aus? Jain! Neue Herausforderungen wie das Lernen einer Sprache, Gedächtnistraining, Memory oder das Spielen eines Instruments sind besser geeignet, um die Hirnzellen zu fordern.
Neugierig sein, Neues kennen lernen und am besten mit Emotionen verknüpfen, bildet neue Nervenzellen bis ins hohe Alter.
Nur Fernsehen oder Radio hören ist keine Option zum Nachdenken. Da können leider auch Ängste entstehen, Angst lähmt und lässt den Hippocampus schrumpfen, die Seepferdchen im Hirn sind gelangweilt.
3. Mikronährstoffe
Omega-3-Fettsäuren: Besonders DHA wirkt positiv auf die Hirnfunktion.
Medikamente: Statine und Magenschutzmittel (z. B. Protonenpumpenhemmer) können essenzielle Mikronährstoffe wie Coenzym Q10, Vitamine B6, B12 reduzieren.
Vitamine und Spurenelemente: Ein Mangel an Coenzym Q10, Lithium, Vitamin D3 (mit K2), Eisen, Zink, Selen, Jod oder B-Vitaminen (B6, B12) und Aminosäuren/Eiweißen kann die geistige Klarheit beeinträchtigen.
Wusstest du schon: Haftcreme: Wird sie überdosiert, können Gifte in den Körper gelangen und langfristig schaden.
Schwindel und Verwirrung: Viele Medikamente können diese Symptome hervorrufen.
Blasenschwäche: Führt oft aus Angst vor Inkontinenz zu geringerer Flüssigkeitsaufnahme, was Verwirrtheit verstärken kann.
Wechselwirkungen: Werden mehr als ein Medikament genommen, können individuelle unüberschaubare Zellreaktionen auftreten.
5. Bewegung und Tageslicht
Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität fördert die Durchblutung , die Sauerstoffversorgung des Gehirns und die Neubildung von Nervenzellen.
Tageslicht: Unterstützt die Bildung von Vitamin D, das für die Gehirnfunktion wichtig ist. Effektiv allerdings nur im Hochsommer, draußen.
6. Mentale Einstellung und Selbstbild
Negative Glaubenssätze vermeiden: Sätze wie „Ich bin ja alt und vergesslich“ verstärken die Symptome. (Negativer Glaubenssatz, Suggestion, also tritt es auch ein, sich selbst im negativen bestärken)
Gebraucht werden: Das Gefühl, dass die eigene Meinung oder Hilfe gefragt ist, motiviert und fördert geistige Aktivität.
Fazit: Ursachen statt Symptome behandeln
Vergesslichkeit ist kein unweigerliches Zeichen von Demenz. Oft sind es vermeidbare Faktoren wie soziale Isolation, unzureichende Nährstoffversorgung, Nebenwirkungen von Medikamenten oder fehlende geistige Anregung. Indem man die Wurzeln dieser Probleme angeht, kann man die Lebensqualität und geistige Gesundheit deutlich verbessern. Und das nicht nur im Alter.
Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Das bedeutet, ich erhalte eine kleine Provision, wenn du über diese Links etwas kaufst, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Der aktuelle Bericht aus dem Jahr 2024 identifiziert zusätzlich zwei bzw. drei neue modifizierbare Risikofaktoren für Demenz: Sehbeeinträchtigung, (ganz neu: Lichtverschmutzung) und hohes Cholesterin, was die Zahl der Risikofaktoren auf insgesamt 15 erhöht.
Viele der Punkte sind in meinen Augen zu abstrakt, als dass man direkt was damit anfangen kann. Die meisten werden mit Medikamenten oder Hilfsmitteln ‘behoben’, aber nicht an der Ursache angegangen.
Medikamente können häufig Nebenwirkungen verursachen, die neue Risikofaktoren mit sich bringen. Ein Beispiel sind Kopfverletzungen durch Stürze, da viele Medikamente Nebenwirkungen wie Schwindel oder Gangunsicherheit hervorrufen. Gerade ältere Menschen stehen vor der Herausforderung, solchen Risiken vorzubeugen.
Sehprobleme haben oft mehrere Ursachen, die auf den modernen Lebensstil zurückzuführen sind. Dazu zählen falsche Körperhaltungen, etwa durch langes Arbeiten am Computer oder das Abknicken des Nackens beim Blick auf das Handy, was die Sauerstoffversorgung beeinträchtigen kann. Zudem können Muskelverspannungen, insbesondere Triggerpunkte in der Schulterblattregion, Schmerzen verursachen, die bis in die Augen ausstrahlen. Auch ein Mangel an wichtigen Nährstoffen wie Vitamin A, C , E oder Lutein kann die Sehfähigkeit beeinträchtigen.
Depressionen können ebenfalls durch vielfältige Faktoren beeinflusst werden. Ein gestörtes Darmmikrobiom spielt dabei eine zentrale Rolle. Bestimmte Medikamente wie Statine oder Protonenpumpenhemmer (PPI), die die Magensäureproduktion hemmen, können das Darmmikrobiom negativ beeinflussen und dadurch depressive Verstimmungen begünstigen.
Persönlich finde ich die Aufnahme in die Liste mit dem Cholesterin interessant. Statine, die sehr gerne verteilt werden, gehören zu den meistverkauften Medikamenten neben Magensäureblockern. Nur mal so am Rande. Leider nehmen sich viele Ärzte trotz ihrer Pflicht, nicht die Zeit, auf die negativen Nebenwirkungen, besonders auf die Zerstörung der Kraftwerke in den Zellen (sogenannte Mitochondrien, durch die Reduzierung des Coenzyms Q10) und die Beschaffenheit der Zellwände hinzuweisen.
Also: Cholesterinsenker senken nebenbei das wichtige Coenzym Q 10, ein reduziertes Q10 wiederum kann Demenz durch Zerstörung der Nervenzellen fördern.
Lösung: Statt der Messung des Cholesterins wäre es gut, wenn stattdessen vermehrt das Homocystein bestimmt wird. Das hängt sehr von einigen B-Vitaminen, wie B6,B9, B12 ab.
Ich finde, es .fehlen u.a. folgende Ursachen:
Schlafstörungen – Schlafmangel, Angst, Sorgen – negative Glaubenssätze, Flüssigkeitsmangel, erhöhtes Homocystein, Mikronährstoffmangel, Fast Food der Gruppe 3-4, Xenobiotika (Ein Sammelsurium an Giftstoffen, die der Körper täglich durch viele verschiedene Produkte, über die Atmung und Haut aufnimmt und ablagert) Leaky gut, Reizdarm o.ä., Leaky brain (durchlässige Blut-Hirn-Schranke) chronischer Stress, chronische Entzündungen, silent inflammation, Medikamente, Aluminium (in vielen Medikamenten und Fast Food der Gruppe 3-4 enthalten), Wechselwirkungen der Medikamente, 5 G Strahlen, …
Die Liste ist sehr lang. In den nächsten Beiträgen werde ich auf einzelne Risikofaktoren eingehen. Jeder dieser Punkte ist persönlich beeinflussbar, außer bedingt die Luftverschmutzung. Doch da bitte auch mal an die Mitraucher denken. In wie vielen Familien wird zuhause geraucht…. Wie viele Kinder werden elegant mit dem Fahrrad in Beiwagen vor sich herkutschiert. Voll in der Höhe der Autoabgase. Dann wundert man sich, wenn Kinder Atemwegserkrankungen haben oder unklare Beschwerden. Fragt ein Pulmologe oder Hausarzt nach dem Beförderungsmittel?
Stellvertretend für Demenz begünstigen viele dieser Punkte die Entstehung vieler chronischer Erkrankungen.
Schau für dich selbst, was auf dich zutrifft, was du ab heute verändern kannst.
Blutuntersuchungen, wie das ‚große‘ Blutbild sagen nicht viel darüber aus, wie es deinen Organen, deinen Nervenzellen, den Hippocampi (Seepferdchen) im Kopf oder deinem Bindegewebe wirklich geht. Du hast Sensoren in dir, dein Körper spricht mit dir. Höre auf ihn und nicht auf den Arzt, wenn er sagt: Ihr Blutbild ist in Ordnung. Vor allem: Lass dir die Befunde geben. Viele Werte sollten wenn, dann am äußersten besten Rand sein. Außer die Schilddrüsenwerte. Da wäre es besser, im unteren Bereich zu stehen.
Sei einfach ehrlich zu dir selbst. Der Körper merkt sich alles. Sei gut zu ihm.
Stell dir vor, dein Körper wäre dein Traum Auto, für das du lange gespart hast, ein schicker alter Jaguar (Auto – nicht in pink) oder ein roter Alfa Romeo Spider Cabrio (Mein Traum Auto früher 🙂 )